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30Apr

Bürger*innen Info-Abend in Flingern – Miriam Koch erläutert die aktuelle Flüchtlingssituation

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Am Montag, den 27. April, informierte die städtische Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch über den aktuellen Stand der logistischen Herausforderung, die Flüchtlinge in der Stadt Düsseldorf unterzubringen, sowie die Auswirkungen für unseren Stadtteil.
Die beiden jetzigen Standorte – Lacombletstraße und Bruchstraße – werden so lange wie nötig fortgeführt. Andere Standorte unseres Bezirks sind im Gespräch – Immobilien auf der Grafenberger Allee, Rethelstraße und im „Märchenland“ –, sie werden noch auf Eignung geprüft. Klar ist aber jetzt schon, dass für unseren Stadtteil keine neuen Standorte mit Wohnmodulanlagen geplant sind – wie z.B. die bald eröffnende Anlage an der Moskauerstraße, die an unseren Bezirk grenzt. Immerhin ein kleiner Erfolg: Eine Turnhalle auf der Lacombletstraße wurde zwischenzeitlich für die Flüchtlingsunterbringung genutzt. Das ist nicht mehr nötig, das entschlossene Handeln der neuen Flüchtlingsbeauftragten trägt erste Früchte.
Mit knapp 50 Anwesenden war die Aula in der Montessori Grundschule nur mäßig gefüllt, verglichen mit anderen Stadtteilen sogar nur schwach besucht. Die Stimmung an diesem Abend ähnelte aber laut Miriam Koch der in der ganzen Stadt: „Wir haben überwältigend viele Hilfsangebote erhalten. Bitte haben Sie Geduld, es ist auch eine logistische Herausforderung, Ihre Hilfsangebote zu koordinieren.“ Auch an diesem Abend boten Bürger*innen ihre Mitarbeit an, so erklärte eine Bürgerin spontan ihre Bereitschaft, bei der Verschönerung der Lacombletstraße zu helfen. Auch andere erkundigten sich, was sie tun könnten. Glücklicherweise waren auch Vertrerter*innen der Kirchen und gemeinnützigen Vereine da, die Auskünfte erteilten und so auch an diesem Abend direkt erste Kontakte herstellten – ein Abend, der sich also für alle gelohnt hat.
Nur eine einzige Frage zielte auf „schlechte Erfahrungen“ ab: Eine Frau spielte auf den Montag als Demonstrationstag der Vertreter einer gewissen Geisteshaltung an. Wie wir heute wissen, haben die zuletzt gerade einmal 40 fremdenfeindlichen Demonstranten an diesem Montag zum letzten Mal Hassparolen gegrölt. Die Düsseldorfer lassen sich nicht für Hasshetze gewinnen.
Wer sich für Flüchtlinge engagieren möchte, kann sich z.B. an folgende Seiten wenden:

http://www.duesseldorf.de/fluechtlingsbeauftragte/index.shtml

http://www.willkommen-in-duesseldorf.de/

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04Apr

GRÜNE Osteraktion

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Auch dieses Jahr verteilten wir GRÜNEN wieder bunte Ostereier aus ökologischem Anbau. Hintergrund dieser traditionellen Aktion ist daran zu erinnern, dass wir Verbraucher mit unserem Kaufverhalten Einfluss darauf haben, wie gut oder schlecht es Tieren geht.
Stammt ein Ei aus Käfighaltung oder Bodenhaltung? Die derzeit gültige Kennzeichnungspflicht gibt Auskunft, unter welchen Bedingungen das Ei gelegt wurde. Die Käfighaltung – erkennbar an einer „3“ – ist in Deutschland mittlerweile verboten. Das Vorbildlichste ist die ökologische Haltung – erkennbar an einer „0“. Nähere Auskünfte finden sich dazu z.B. auf der folgenden Seite:

http://www.tierschutzbund.de/verbrauchertipps-eier.html

Aber wie sieht es bei Produkten aus, die Eier als Zutat verwenden? Einige Firmen geben ehrlich an, welche Eier sie verwenden, einige leider nicht. Eine Übersicht findet sich hier:

http://www.tierschutzbund.de/kaefigeier-produkte-firmenliste.html

Vielleicht hilft die Liste beim Einkaufen; schöne Osterfeiertage!

27Feb

„Ela“ ohne Ende – Baumfällungen im Zoopark

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Gartenamtsleiterin Doris Törkel und Baumsachverständiger Axel Rendenbach erläutern den Zustand von sechs Pappeln und Messmethoden.

Die größten Schäden hat Sturm Ela im Stadtbezirk 1 und hier bei uns im Bezirk 2 verursacht, in Flingern und Düsseltal. Daher ist es nicht verwunderlich, dass uns auch ein Dreivierteljahr nach dem verheerenden Sturm die Folgen beschäftigen und es noch viele Baumpatienten gibt, deren Gesundung weiterhin fraglich bleibt. Bisher wurden gerade erst die gröbsten Schäden beseitigt.
So lud am Montag, den 23. Februar, das Gartenamt mit Frau Törkel und Mitarbeiter*innen Presse und Mitglieder der Bezirksvertretung zu einem Ortstermin an den Zoopark in die Faunastraße ein. Auch eine Anwohnerin nutzte diesen Termin, um ihrem Unmut Luft zu machen: „Die Entscheidung zur Fällung wurde doch wieder an einem roten, oder schwarzen oder meinetwegen auch schwarz-roten Tisch gefällt.“ empörte sich die Frau.
„Glauben Sie mir, bevor wir einen Baum fällen, lassen wir nichts unversucht.“ entgegnete Gartenamtsleiterin Törkel. Neben eigenen Gutachtern hat das Gartenamt den bundesweit anerkannten Bauspezialisten Dr. Lothar Wessoly nochmals mit der Prüfung beauftragt. Der kam zu demselben Ergebnis: Die Bäume drohen beim nächsten Sturm umzukippen. Da für Menschen auf der Faunastraße Lebensgefahr besteht, müssen die Bäume leider gefällt werden. Doch diese Erklärungsversuche und der Verweis auf Gutachten konnten die Bürgerin nicht beruhigen – Bäume sind berechtigterweise eine hochemotionale Angelegenheit.
Mit der systematischen Neubepflanzung ist frühestens im Herbst 2015 zu rechnen. Lediglich ein gespendeter Baum – ein Liquidambar, also ein Amberbaum – wurde bisher im Zoopark neu gepflanzt. Versprochen hat Doris Törkel, dass die Bürger*innen sich bei der Neugestaltung beteiligen können. Vielleicht ist das nicht nur ein Trost für die aufgebrachte Bürgerin an diesem Montagmorgen. In der Bezirksvertretung haben wir – GRÜNE und SPD – unsere Mehrheit politisch dazu genutzt, die restlichen Haushaltsmittel des Jahres 2014 ins neue Jahr zu übertragen, um sie ausschließlich für die Baumerneuerung zu verwenden.

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